Fenster und Gebäudehülle: Teil 3

Fenster und Gebäudehülle: Eine neue Artikelserie beleuchtet ab sofort die entscheidenden Schnittstellen zwischen Fenster und Fassade.

Teil 3: Massarbeit als Schlüssel zum modernen Wohnkomfort

 

Text und Fotos: Rollfix Systeme AG

 

Effektiver Insektenschutz erfordert eine frühzeitige Abstimmung aller Bauteile, um Funktion und Optik sicherzustellen.

Insekten sind für unsere Ökosysteme, insbesondere für die Bestäubung und als Teil der Nahrungskette, unverzichtbar. Gleichzeitig besteht in Gebäuden ein berechtigter Anspruch an Komfort und Hygiene. Insektenschutzsysteme übernehmen hier eine zentrale Funktion: Sie ermöglichen eine natürliche Lüftung und halten Insekten zuverlässig fern, ohne die Lebensqualität im Innenraum zu beeinträchtigen. Da die Anforderungen an den Schutz so vielfältig sind wie die Architektur selbst, stehen massgeschneiderte Systeme statt Standardlösungen im Fokus.

Vielfältige Systemlösungen für jede Bausituation

Die Auswahl ist gross und orientiert sich strikt an der jeweiligen Einbausituation. Bewährte Spannrahmen für Fenster bieten eine langlebige und wartungsfreie Lösung, während flexible Fensterrollos sich besonders für Fenster eignen, die weiterhin bequem geöffnet werden sollen. Für Balkon- und Terrassentüren stehen platzsparende Plissees, stabile Schiebetüren für grosse Glasfronten sowie robuste Dreh- und Pendeltüren für häufig genutzte Durchgänge zur Verfügung. Abgerundet wird das Sortiment durch kompakte Türrollos und widerstandsfähige Lichtschachtabdeckungen aus Edelstahl. Bei der Rollfix Systeme AG werden all diese Lösungen millimetergenau auf Mass produziert, wobei verschiedene Gewebevarianten zusätzliche Funktionen wie verbesserte Durchsicht oder besondere Widerstandsfähigkeit bieten.

Insektenschutz mit einplanen

In der Praxis zeigt sich jedoch oft ein Spannungsfeld: Wird der Insektenschutz erst spät oder gar nicht eingeplant, führen aufwendige Nachrüstungen häufig zu Kompromissen bei Optik und Funktion. Platzmangel oder Kollisionen mit Beschattungssystemen sind typische Folgen. Erfreulicherweise nimmt jedoch die Zahl der Projekte zu, bei denen der Schutz von Beginn an mitgedacht wird, was eine nahtlose Integration in die Architektur ermöglicht.

Präzision im Detail

Damit die verschiedenen Systeme ihr volles Potenzial entfalten, ist die Detailplanung entscheidend. Bereits frühzeitig müssen der Einbauraum zwischen Fenster und Beschattung definiert, die Montagezugänglichkeit sichergestellt und ausreichende Auflageflächen von rund 20 Millimetern für eine perfekte Abdichtung eingeplant werden. Wenn Fenster, Fassade, Sonnenschutz und Insektenschutz als abgestimmtes Gesamtsystem betrachtet werden, entsteht eine unauffällige Integration, die den Wohnkomfort und die Qualität der Gebäudehülle nachhaltig steigert.

Dieser Artikel erschien im Magazin Gebäudehülle. Er bildet den zweiten Teil der Fenster-Serie.